Surfboard kaufen oder leihen?

SurfboardDiese Frage stellt sich dem Surfer spätestens, wenn er einen ersten Surfkurs absolviert und Spaß am Sport gefunden hat. Diese Frage ist allerdings nicht leicht zu beantworten, auch wenn viele Surfshops und Wellenreitshops sicherlich den Kauf empfehlen würden.

Wir versuchen, einen umfassenden Blick auf diese Frage zu werfen:

  •  Kosten:
    Vom Grundprinzip her ist der Selbstkauf eines Surfboards langfristig günstiger als die Miete, denn neben der Gewinnerzielungsabsicht des Verleihers entstehen beim Verleih Personal-, Verwaltungs-, Wartungs- und Reparaturkosten. Wer häufig surft, für den rechnet sich ein Selbstkauf im Vergleich zu Tagesmieten für ein Surfboard zwischen 20,- und 40,- EURO schnell. Ab etwa 10 Surftagen / Jahr empfehlen wir die Anschaffung eines eigenen Surfboards.

 

  • Surfspots und Flugreisen:
    Ein Surfboard-Flugtransport ist selbst mit geeignetem Boardbag nicht nur ein Kostenfaktor, sondern auch ein Wagnis, da Transportschäden leider keine großen Ausnahmefälle sind. Diese Sorgen, aber vor allem die enormen Zusatzkosten für den Transport von Surfboards sollte man sich sparen und daher als Surfer, der seine Spots mit dem Flugzeug bereist, eher zu einem Miet-Board greifen.

 

  • Lernfortschritte:
    Als Faustregel, die in fast allen Fällen zutrifft, lässt sich sagen: Je Fortgeschrittener der Surfer, desto kürzer das Board. Das bedeutet auch, dass man aus einem Surfboard herauswachsen kann und sich im Laufe der Karriere mehrere Boards anschaffen muss. Der Vorteil bei der Miete: Man kann sich für jeden Spot und für jeden Lernstand das jeweils perfekte Board ausleihen und ist immer mit dem optimalen Material unterwegs.

 

  • Flexibilität:
    An vielen bekannten Surfspots ist der nächste Surfshop mit Verleihstation nicht weit entfernt – aber halt nicht bei jedem. Wer also darauf nicht angewiesen sein will, für den empfiehlt sich ein Selbstkauf eines Surfboards. So kann man einfach da, wo ein guter Swell ist, das eigene Board an den Strand werfen, und los geht’s.

 

  • Technische Weiterentwicklungen:
    Wer stets von Innovationen in der Surfbranche profitieren möchte, steht unter dem Zwang, sich regelmäßig neue Boards anzuschaffen und die alten gebrauchten zu einem vermutlich geringeren Preis weiterzuverkaufen – oder er mietet sich einfach immer das neuste Material an den Surf- und Verleihstationen. Auch wenn die Innovationen im Surfsport nicht mehr so einschneidend sind wie sie mal waren – Wer neues Material haben möchte, für den ist die Miete / der Verleih attraktiver.

 

  • Das Gefühl: „Mein eigenes Board“
    Ein begeisterter Surfer möchte seine Leidenschaft auch „anfassen“ können – das Wellenreitboard ist auch ein Statussymbol, das man zeigen und pflegen möchte. Darüber hinaus ist das Gefühl, ein EIGENES Board zu besitzen, ein ganz Anderes.

 

Letztlich ist die Entscheidung, ob man ein Surfboard leihen oder kaufen sollte, also von vielen Faktoren abhängig, die auch teilweise individuell sind. Wir hoffen aber, mit diesen Denkanstößen die Entscheidung zwischen Leihen oder Kaufen eines Wellenreiters zu erleichtern.

Wer zum Schluss kommt, dass der Kauf vorteilhaft ist, der ist herzlich eingeladen, sich my-surfboard.de umzusehen. iSUP und aufblasbare Boards zum Sup Surfing: Hier klicken