Surfboard Typen im Vergleich

Surfboard = Surfboard ?

Für jedes Wetter gibt es die passende Kleidung. Natürlich kann man auch bei 10 °C mit einem T-Shirt oder bei schönstem Sonnenschein mit einem Regenmantel herumlaufen, aber Spaß macht das nicht so sehr. Ebenso gibt es für jede Surf-Bedingung ein optimales Surfbrett, das genau zu den typischen Wellenlängen, der typischen Kraft der Welle, dem Können, Gewicht, der Größe des Surfers passt – und vor allem zum Surf-Stil. Um im Bild des Beispiels zu bleiben: Wer im Regen JOGGEN gehen möchte, für den ist das T-Shirt trotz Regen vielleicht doch besser als der Regenmantel. So wie es bei den Fortbewegungsarten zu Fuß zahlreiche Varianten gibt, so gibt es auch für das Wellenreiten einige Variationen, für die das eine oder andere Board besser geeignet ist.

Hier findest du eine Übersicht, welche Board-Typen zu welchem Surfer-Style besonders passen: https://www.surfboard-shop.de/index.php#vergleich

Wir erklären an dieser Stelle die wichtigen Styles:

Shortboarding

Kurze, spitze Surfboard-Shapes ermöglichen rasante Ritte auf der Welle, denn sie reagieren sehr sensibel auf Steuerungsimpulse und sind wegen ihres geringen Volumens alles andere als träge. Daher ist das Shortboard so beliebt für die Adrenalin-Junkies in den höheren Wellen. Sie machen Bottom Turns, Carving, Cutbacks, einen Snap oder den Off-da-Lip. Mit diesen Boards wird auch die Königsdisziplin im Surfsport, der Tube Ride gemacht, bei dem der Surfer unter der sich überschlagenden Welle durchsurft wie durch einen Tunnel. Dies ist für viele Surfer der größte Moment überhaupt.

Longboarding

Niedrige bis mittlere Wellen, die sehr lang, flach und regelmäßig auf den Strand rollen – das sind die Bedingungen, die Longboarder benötigen und schätzen. Mit ihren langen Malibu-Surfboards reiten sie entspannt auf der Welle. Diese Art des Surfens ist gekennzeichnet durch ruhige fließende Bewegungsabläufe. Verbreitete Moves sind das Noseriding, der 360, Cross-Stepping und weitere. Hier entwickelt jeder Surfer seinen eigenen Style und kann regelrechte Choreographien auf dem Board entwickeln.

Funboarding

Für Funboarder steht der Fun im Vordergrund: Leichtes Anpaddeln, einfache Takeoffs, eine hohe Wellenausbeute und ein gutmütiges Allround-Board sind gefragt. Das alles bietet das Funboard, das als ausgewogener Kompromiss für viele Bedingungen geeignet ist und damit eine sehr großen Einsatzbereich hat. Dies ist neben dem etwas größeren Bruder, dem Mininmalibu, daher auch mit die erste Wahl für Aufsteiger und Surfer, die gerade ihre ersten Surfkurse absolviert haben.

 

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